Backhaus und Mühlen

In Dill gibt es ein Backhaus (heute Jugendraum) und es gab mehrere Mühlen.
Im Folgenden sind einige historische Dokumente über die verschiedenen Gebäude

Backhaus

Eindrücke des Backes im Vergleich, 2003 und 1950.

Backes – 2003
Bildquelle: Kurt Kaiser

Backes – 1950
Pittersch- Alfred, (Alfred Schug) rechts, 1950 vor dem Backhaus, links im Bild das Haus, Stall und Scheune von Gauersch, rechts im Bild das Haus von Franze, beides abgebrannt.
Bildquelle: Pittersch Manfred,  Manfred Schug)

In der Weihnachtsausgabe 1969 der Hunsrücker Zeitung wurde ein Bericht über das Backhaus veröffentlicht.
In dem Backhaus Weihnachten 1969 sind zu sehen, Schneiderkarels Ernst und Elfriede Dietrich und Schusterperischs Alwine Henrich.
Quellenangabe: Hunsrücker Zeitung; Autor: Herrn Walter K. Kronenberger, Titel: Ein Begriff: Backhaus und Bauernbrot, Ausgabe J, Datum: vom 24.12.1969, Mit freundlicher Genehmigung der Rhein-Hunsrück-Zeitung/Rhein-Zeitung, vom 16.01.2020  (Frau Simon)         

Mühlen

In Dill gab es drei Mühlen

  1. Weihrichsmühle (Bannmühle)
  2.  Grundmühle
  3. Hoffnungsmühle

Weihrichsmühle

Die Weihrichsmühle war eine Bannmühle.

Es gab hier bereits 1577 eine Mahlmühle als Hauptmühle, die Untertanen der Burg waren verpflichtet dort mahlen zu lassen und an den Müller ihre Abgaben zu entrichten, eine zweite Not-Mühle befand sich im Idarwald auf Gösenrother Gemarkung.

Gemahlen wurde Korn, Hafer, Gerste, und Dinkel.

Grundmühle

Im Grund wurde eine Bauernmühle erbaut.
Sie heißt Grundmühle und war bis 1957 in Betrieb
Danach wurde die Mühle an einen Bonner Architekten verkauft.

Hoffnungsmühle

eine weitere Mühle stand an der Sielbach, am Franze-Weiher und hatte den Namen Hoffnungsmühle.
Die Mühle wurde um 1900 geschlossen und abgerissen.
Es gibt leider kein Foto der Mühle.